Gabense Bro

Heute versuchen wir, von Vordingborg weiter nach Westen in die dänische Südsee zu kommen. Der Wind steht weiter mit 5 – 6 Bft gegenan. Dazu die bekannte kurze Welle im Storström mit Strömung von 1 – 2 kn ebenfalls gegenan.

Ziel Femö.

Wir kommen nicht einmal bis zur Brücke. Kaum im Fahrwasser schlägt uns alles entgegen. Das halten wir keine 20 Seemeilen aus.

Wir brechen ab und fahren nur unter Motor bis zum gegenüberliegenden Gabense. Das reicht aber um komplett nass zu werden. Durch eine enge, sehr flache Einfahrt gelangen wir nach Gabense Bro. Ein ehemaliger Fähranleger, der seit dem Bau der Brücke über den Strom von einem Bootsklub genutzt wird. Drinnen ist es, im Gegensatz zu Vordingborg, unterwartet windgeschützt. Außer uns hat sich noch ein weiteres Boot hierher verirrt, neben denen wir festmachen. Zwei Brüder aus Deutschland auf dem Weg nach Kiel.

Gabense Bro
Gabense Bro

Im Hafen und in Gabense gibt es nichts. Nur Natur, was schön ist. Es ist wunderbar ruhig. Bis jetzt der schönste Hafen. Wir machen Spaghetti in der Vereinsküche (Bier nur 8 Kr. anstatt 30 – 55 Kr. wie sonst!) und kaufen ein paar Kleinigkeiten im Ort. Ich gehe im sehr klaren, aber nur knapp 18 °C kalten Wasser schwimmen.

Klares Wasser
Klares Wasser

Abends sehen wir einen Seeadler aus nächster Nähe bei der Jagd. Danach werden wir zu den beiden Brüdern zum Bier auf ihr Boot eingeladen und lassen den Abend dort ausklingen.

Morgen geht es wieder zurück, allerdings nördlich um Mön herum. Der Wind wird uns noch min. eine Woche nicht gesonnen sein, so dass wir diese Entscheidung treffen müssen.